Hochwasserschutz

    Im Jahr 2010 hat das Wasserwirtschaftsamt Weilheim die Gemeinde erstmals über die ungenügende Hochwassersicherheit an der Großen Laine informiert. Seitdem laufen die Planungen zur Wiederherstellung des Hochwasserschutzes. Erste Maßnahmen wurden mit der Sanierung mehrere Sperrbauwerke sowie der Installierung eines Wildholzrechens bereits umgesetzt. Seit letztem Jahr wird die große Geschieberückhaltesperre oberhalb der Talstation der Laberbergbahn erneuert.

    Diese Maßnahmen reichen aber nicht aus. Um die Sicherheit für ein sog. Hundertjähriges Hochwasser gewährleisten zu können, ist im Hochwasserfall eine Ableitung eines Teiles des Wassers aus der Großen Laine über ein Entlastungsgerinne notwendig. Erste Überlegungen hierzu wurden den Bürgern an einem Infoabend im Oktober 2013 vorgestellt. Die vorgebrachten Anregungen und die geäußerte Kritik hat das Wasserwirtschaftsamt zum Anlass genommen, weitere Alternativen prüfen zu lassen.

    Das beauftragte Planungsbüro Patscheider & Partner hat diese Arbeiten mittlerweile abgeschlossen und verschiedene Planungsalternativen erarbeitet. In der Sitzung am 28.01.2015 wurden diese dem Gemeinderat vorgestellt. Nach eingehender Diskussion hat der Gemeinderat sich dafür ausgesprochen, die Variante 4a umzusetzen. Diese bietet das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis und beinhaltet folgende Maßnahmen:

    • Teilungsbauwerk an der Großen Laine oberhalb der Laberbahn
    • Teilüberleitung entlang des Kühberggrabens, des Köckenbachs und der Esellaine
    • Verbreiterung der Esellaine und Erhöhung der Abflusskapazität
    • Einzelmaßnahmen an der Großen Laine (Erhöhung der Abflusskapazität im Mündungsbereich der Ammer, Erhöhung von Fußgängerbrücken, Uferschutz)
    • Seilnetzsperre und Ufererhöhung (oder Aufweitung) am Lainegraben

    Präsentation zum Hochwasserschutz der Großen Laine

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